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08.08.2017 | Die Verkaufsmaschine

Sex sells – aber warum? Die Verkaufspsychologie der Lust und Emotionen!

„Dein faszinierender Verkauf und deine einzigartige Strategie beginnen mit einem Lächeln!“

Spätestens als der Playboy im Jahr 1953 erstmals in den USA erschien, schlug die Geburtsstunde der Marketingweisheit „Sex sells„. Diese hat auch bis heute nichts an ihrer Bedeutung verloren. Allerdings geht die plumpe Gleichung aus viel nackter Haut und ansteigenden Verkaufszahlen nur in den seltensten Fällen auf. Worauf es nämlich wirklich ankommt, ist der Transport einer Emotion durch eine Verbindung aus Eyecatchern, einer passenden Zielgruppe sowie einem Produkt, das eine emotionale Bindung zum Thema Sex hat. Nur so können Reiz und Produkt miteinander verbunden werden.

Sie erfahren in diesem Beitrag:

  • Warum Erotik in der Marketingstrategie immer Ihr Nutzen sein kann.
  • Warum Sex in der Werbung Ihnen ermöglicht mit Ihrem Produkt aufzufallen.
  • Warum Sie immer die richtige Mischung aus Erotik, Sex und Ihrem Unternehmen finden sollten. 

Bernhard Kloucek Faszinationsexperte & Verkaufsprofi
Weniger ist mehr

Eine emotionale Verbindung kann auch durch Angst, Wut oder Ekel hervorgerufen werden. Allerdings eignen sich sexuelle Reize deutlich besser zur Förderung der Sales als negative Emotionen. Sie sollten aber beachten, dass weniger hier mehr ist! Und damit ist nicht etwa der Bekleidungsgrad gemeint.

Es geht vielmehr darum, dass Sie nackte Haut sehr dosiert in Ihren Verkaufskampagnen einsetzen. Andernfalls droht der sogenannte Vampireffekt. Dieser Effekt tritt in der Verkaufspsychologie ein, wenn die emotionale Erregung durch den sexuellen Reiz so stark ist, dass das eigentlich beworbene Produkt gar nicht mehr wahrgenommen wird. Um die Sex sells – Regel gewinnbringend einzusetzen, müssen daher einige Grundsätze erfüllt sein:

  • Ihr Produkt muss eine hinreichende Verbindung zum Thema Sex aufweisen.
  • Sie müssen wissen, für welche Zielgruppe Sie Ihre Kampagne planen.
  • Eyecatcher müssen natürlich wirken und die Fantasie anregen.
  • Transportieren Sie eine Emotion.

Sex sells – Marketing nach dem Gießkannenprinzip birgt Risiken

Anders als es in der Verkaufspsychologie früher behauptet wurde, lässt sich das Sex-sells – Prinzip nicht bei jedem Produkt umsetzen. Oder würden Sie einen Brotaufstrich mit einem knapp bekleideten männlichen oder weiblichen Model bewerben? Das würden Sie wahrscheinlich nicht, da keine ausreichende Verbindung zwischen dem Produkt und dem Thema Sex besteht. Auch ist die Zielgruppe für Brotaufstrich so breit aufgestellt, dass sich ein großer Teil Ihrer potenziellen Kunden von Anzüglichkeiten gestört fühlen könnte.

Genau diesen Fehler begehen aber viele Unternehmer und Marketer derzeit, indem sie viele Produkte mit unangebrachten Reizen bewerben.

     

Dass sich sexualisierte Werbung nach dem Gießkannenprinzip auch negativ auswirkt, zeigt die seit Jahren ansteigende Anzahl der Beschwerden, die dem Werberat wegen sexistischer Werbung vorgetragen werden. Die Statistik des deutschen Werberats aus dem Jahr 2015 untermauert den Status des Sexismus als Beschwerdegrund Nummer eins. Auch wenn viele dieser Beschwerden sicherlich übertrieben sind und auch nur ein Teil der Unternehmen gerügt wird, sollten Sie diesen Faktor nicht unberücksichtigt lassen. Es geht schließlich auch um den Ruf Ihres Unternehmens.

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Der Schlüssel liegt in der Subtilität

Wenn Sie es besser machen wollen, müssen Sie deutlich subtiler vorgehen, auch wenn Sie dabei auf einem schmalen Grat wandeln. Stellen Sie sich vor, Sie verkaufen eine Duftkollektion für Damen und Herren, die sehr verführerisch sein soll. Hier ist definitiv eine Verbindung zum Thema Sexualität gegeben und auch die Zielgruppe dürfte emotionalen Reizen sehr aufgeschlossen gegenüberstehen. Nun müssen Sie noch zwei Dinge tun:

Erstens, einen subtilen Eyecatcher platzieren, der das eigentliche Produkt nicht überzeichnet. Zweitens, eine Emotion transportieren, sodass Produkt und Emotion im Gedächtnis miteinander verbunden werden.

Spielen Sie mit der Fantasie Ihre Zielgruppe und bieten Sie lediglich im Dunkeln liegende Silhouetten sich bewegender Körper. Ergänzen Sie das Ganze mit Musik, die Spannung erzeugt, und verpassen Sie Ihrer Kampagne einen gehauchten doppeldeutigen Slogan. Fertig ist Ihr Spot, der einerseits an die tiefsten menschlichen Instinkte appelliert und andererseits subtil genug ist, um das Produkt nachhaltig im Gedächtnis zu verankern, ohne gleich den Werberat auf den Plan zu rufen.

Jedes Produkt lässt sich mit einer Prise von Erotik und Sex besser verkaufen. #umsatz #erotik… Klick um zu Tweeten

Fazit

Insbesondere Fantasie und Zweideutigkeit nehmen einen wichtigen Platz ein, da sie den Geist zusätzlich anregen. Allzu plump sollten Sie bei Zweideutigkeiten allerdings nicht vorgehen. So erreichen Sie höchstens eines – eine Rüge vom Werberat. Also, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und verpassen Sie sich kein Gedankengefängnis. Sofern Sie die vier Grundregeln beachten, wird Ihre Kampagne mit Sicherheit ein sinnlicher Erfolg.

Die gute Nachricht. Wenn Sie Ihr Verkaufs- und Faszinationspotenzial noch mehr steigern wollen, melden Sie sich bei mir. Ich verspreche ihnen, Sie erhalten nicht nur geballtes Wissen und praktische Tipps eines erfahrenen Unternehmers, sondern auch ein nachhaltiges Strategiecoaching für ihren persönlichen Erfolg. Ich gebe Ihnen gerne meine sofort umsetzbaren und positiven Erfolgsgeheimnisse mit auf den Weg. Spielen Sie jetzt Ihren Faszinationsjocker aus.

Viel Erfolg und Spaß!

Ihr Faszinator – Bernhard Kloucek

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