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17.06.2020 | Die Verkaufsmaschine

Think positive! Positives Denken hilft auch im Unternehmertum

Ein Lächeln zieht ein zweites nach sich. Positive Stimmung ist ansteckend. Wir alle wissen das. Auch wenn in den letzten Wochen eher eine negative bis pessimistische Grundstimmung zu spüren war, sollten wir nicht vergessen, dass wir auch immer die Möglichkeit haben, eine andere Perspektive einzunehmen. Think positive! Die Kunst des positiven Denkens ist mehr als eine naive, rosarote Brille. Es geht darum sich ganz bewusst auf positive Aspekte des Daseins zu konzentrieren. Wie das Unternehmerinnen, Unternehmern und uns Menschen gelingen kann, darum geht es in diesem Beitrag.

unternehmerisch positiv denken

Think positive and positive things will happen

Ja, wenn es doch nur so einfach wäre! Allzu oft halten uns negative Gedankenspiralen gefangen, um uns auch in der Nacht keine Ruhe und Erholung zu gönnen. Wer kennt das nicht? Jede und jeder Unternehmer kommt früher oder später zu einem Punkt, wo es wirklich hart auf hart kommt. Die derzeitige Wirtschaftskrise ist für viele Gastronomen und Händler bestimmt ein solcher Zeitpunkt.

Im letzten Beitrag habe ich dir Möglichkeiten aufgezeigt, wie du lösungsorientiert handeln kannst. Das hilft einen großen Schritt vorwärts zu kommen. Was aber ebenfalls hilft, ist sich mit seinen eigenen Gedanken auseinanderzusetzen und diese – besonders wenn sie negativ sind – zu hinterfragen. “Was wäre wenn” und “hätte ich doch bloß” sind ganz klare Indizien dafür, dass dieses Thema genau das Richtige für dich ist. Negative Gedanken sind nämlich nicht nur Einbahnstraßen, sie sind auch durch und durch kräftezehrend – und deine Kraft, die brauchst du derzeit an anderen Stellen.

Negative Gedanken sind Einbahnstraßen und kräftezehrend, positive Gedanken bringen dich hingegen voran. #positivethinking Klick um zu Tweeten

Alles eine Frage der Einstellung und Perspektive

Positives Denken ist gar nicht so einfach, denn das Negative zieht uns oft magisch in seinen Bann. Wie die Maus, die vor der Schlange erstarrt, so erstarren auch wir Menschen allzu oft für Bedrohungsszenarien – auch wenn sie nur in unseren Köpfen real sind.

Eine positive Einstellung einzunehmen, hat viel damit zu tun, sich selbst zu analysieren. Es ist wichtig, ehrlich zu sich zu sein und dranzubleiben. Es bedeutet im Hier und Jetzt Dinge, Situationen und Menschen wahrzunehmen. Es bedeutet sehr kritisch mit dem umzugehen, was uns unsere innere Stimme erzählt. Wenn du deinen inneren Pessimisten hörst, frage dich:

  • Ist das wirklich wahr, was ich gerade denke?
  • Ist es wirklich so oder könnte ich es auch anders sehen?
  • Hilft mir dieser (negative) Gedanke, an dem ich gerade festhalte weiter, oder könnte ich ihn gegen einen anderen, positiven und motivierenden Gedanken tauschen?

Was so einfach klingt, ist im realen Leben leider nicht so leicht umzusetzen. Nehmen wir ein Beispiel: Vielleicht plagt dich der Gedanke, dass dir die Corona-Krise dein unternehmerisches Genick bricht, dass du deine Mitarbeitenden kündigen und eventuell dein Business an den Nagel hängen musst. Diese Ängste können durchaus real sein und dennoch können wir auch anders mit ihnen umgehen. Auch wenn die Lage bei dir schwierig ist, solltest du dich fragen:

  • Ist es wirklich so? Ist es zu 100 % sicher, dass ich nächstes Monat meinen Betrieb schließen muss?
  • Ist die Situation tatsächlich so negativ, wie es mir meine Gedanken erzählen? Gibt es wirklich nichts Positives? Kann ich wirklich nichts tun?
  • Hilft es mir, ständig dieselben Gedanken im Kopf zu drehen oder könnte ich mich an etwas Lösungsorientiertem anhalten? Was kann ich hier und jetzt an meiner Situation ändern?

Wenn du also nicht wirklich schon zu 100 % weißt, dass du deinen Betrieb schließt, dann höre jetzt auf, daran zu denken! Musst du Mitarbeitende entlassen? Ok, aber musst du wirklich alle entlassen? Können einige in Kurzarbeit gehen? Wie wäre es mit den Betroffenen ehrlich zu sprechen – eventuell ergibt sich eine gute Lösung? Kommen hier eventuell deine tiefsten Verlustängste aus Kindheitstagen zum Vorschein? Und wenn alles wirklich so schwierig sein sollte: Welche Chancen und Möglichkeiten warten auf dich, wenn du diesen Tiefschlag überwunden hast?

Jede Krise ist auch eine Chance. Hast du den Mut sie zu ergreifen? #chancenergreifen #rausausderkrise Klick um zu Tweeten

Vielleicht denkst du gerade “Ja, der Bernhard, der hat leicht reden! Er steckt ja nicht in meiner Haut.” Und es stimmt! Ich stecke nicht in deiner Haut, aber ich weiß – und viele andere Menschen da draußen wissen es ebenfalls aus Erfahrung: Jede Krise ist auch eine Chance. Wir müssen nur den Mut aufbringen, genau hinzusehen und mit uns selbst, unseren Zukunftswünschen, Stärken und Visionen in Dialog zu treten.

Sei mutig und glaube an dich! Positives Denken hilft dir, jede Herausforderung zu meistern. #positivethinking #chancenergreifen Klick um zu Tweeten

Kleine Schritte zum positiven Denken

Wie gesagt, positives Denken ist gar nicht so einfach. Vor allem gibt es keinen Schalter im Kopf, den wir einfach umlegen können. Es sind die vielen kleinen Schritte, die wir täglich machen, die uns positives Denken immer mehr verinnerlichen lassen. Wichtig an dieser Stelle: Glaube an dich und sei hartnäckig!

Hier ein paar Beispiele:

Verantwortung übernehmen

Ein wichtiger Schritt in Richtung mehr positives Denken ist Verantwortung für sich und sein Handeln zu übernehmen. Stehe zu dir, deinen Entscheidungen und deinen Fehlern. Suche keine Ausreden mehr, sondern nimm deine Handlungen an, analysiere sie und schau, was du gut gemacht hast, was du nächstes Mal besser machst und was du daraus für Erfahrungen und schöne Dinge gewinnen kannst. Gerade für UnternehmerInnen ist das wirklich hilfreich. Vielleicht hast du ja Lust ein “Tagebuch folgenschwerer Entscheidungen” zu führen? …und vergiss nicht die positiven Folgen ebenfalls aufzuschreiben!

Erfolgsprotokoll führen

Eine sehr ähnliche Geschichte ist das Erfolgsprotokoll. Jeden Tag ein kleiner Gewinn und du hast am Ende des Monats eine geballte Ladung Positivismus gesammelt. Erstelle dein Erfolgsprotokoll als Liste, hänge sie an deinen Kühlschrank und sei jedes Mal stolz auf dich, wenn du darauf schaust!

Apropos Erfolgsprotokoll: Du kannst dir gerne meines hier direkt downloaden und gleich losstarten!

Bleib in der Gegenwart

Unsere Gedanken sind wie wilde, zeitreisende Pferde – kaum zu bändigen und immer in der Vergangenheit oder Zukunft unterwegs. Sobald wir uns das bewusst machen und uns auch bewusst werden, dass es “nur” Gedanken sind, tun wir uns schon leichter. Wenn dir dieses “Wildpferd” wieder einmal ins Bewusstsein kommt, hole es in die Gegenwart. Was ist jetzt? Was passiert hier gerade? Geht es mir jetzt in diesem Augenblick gut?

Diesen Tipp, nein diese Aufgabe, werden dir auch viele Meditations- und Achtsamkeitstrainer geben. Fokussiere dich auf das Jetzt und Hier. Warum? Du lebst genau jetzt und hier, also lass Vergangenheit und Zukunft ruhen.

Bewege dich

Eine andere Art von Training, die aber genauso positiv auf dich wirkt ist Sport! Ja genau, schnapp dir deine Sport- und Wanderschuhe und geh raus in die Natur. Egal ob Laufen, Wandern, Walken, Schwimmen, Cross Fit oder Boxen, lass die Energie fließen. Zur Belohnung wird dein Körper mit Glückshormonen geflutet. Sich gut zu fühlen, hilft auch positiv zu denken.

Sport hilft aber auch deine Körperhaltung zu verbessern und es macht dich nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit. Eine nette Nebenerscheinung, findest du nicht?

Werde dir deiner Stärken bewusst

Negative Gedanken wirken besonders stark, wenn wir uns klein und hilflos fühlen. Daher macht es Sinn sich seine Stärken immer wieder in Erinnerung zu rufen. Worin bist du wirklich gut? Wofür erntest du regelmäßig Bewunderung? Wofür beneiden dich andere? Wenn du dir nicht sicher bist, frage deine FreundInnen und Familie – sie können es dir sagen.

Schreibe dir deine Stärken auf. Am besten bekommt jede Stärke ein Post-it (oder zwei oder drei) und beklebe deinen ganzen Wohnraum mit deinen ganz persönlichen Stärken. Das klingt zwar eigenartig, aber es wirkt! Jedes Mal, wenn du eine deiner Stärken liest, wird ein Lächeln in dein Gesicht finden – und Lachen, das ist ein ganz besonders wirksames Mittel gegen negative Gedanken.

Es gibt noch viele andere kleine Schritte, die dir helfen häufiger und intensiver positiv zu denken. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt, ist die Wahl deiner Worte – die Art und Weise, wie du mit anderen, aber auch mit die selbst sprichst und wie du dadurch denkst.

Warum wir als Unternehmer und Mensch positiv denken sollten

Positives Denken ist schön, super, großartig. Aber warum sollten wir gerade als UnternehmerIn und Mensch positiv denken?

Pessimismus im Unternehmen macht nicht nur schlechte Stimmung, früher oder später kommt das, was wir als “selbsterfüllende Prophezeiung” kennen: Wir glauben, dass wir scheitern werden und wir scheitern schließlich tatsächlich. Wer nicht an seinen Erfolg glaubt, ist weniger motiviert, strengt sich nicht an, macht unnötige Fehler. Und: Dieser Pessimist steckt andere mit seinem Pessimismus an. Bis genau das eintritt, wovor man Angst hatte: Scheitern!

Ach ja: Kennst du schon meinen Blogartikel Pessimisten küsst man nicht?

Das Schöne an selbsterfüllenden Prophezeiungen ist, dass sie auch in die umgekehrte Richtung funktionieren. Wenn wir an unseren Erfolg glauben, werden wir auch Erfolg ernten. Egal für wie naiv du mich gerade hältst, es wurde schon vielfach bewiesen: Positives Denken wirkt.

Wenn wir an unseren Erfolg glauben, werden wir auch Erfolg ernten. #erfolgreichesbusiness #positivdenken Klick um zu Tweeten

Positive und motivierte Mitarbeitende können ein Unternehmen erfolgreicher machen und in einem erfolgreichen Unternehmen fühlen sich Mitarbeitende sicher, zufrieden und produktiv.

Bei Führungspersonen, und das sind wir ja als UnternehmerInnen, wirkt positives Denken sogar noch etwas stärker: Positiv zu denken bedeutet nicht, dass man keine Probleme hat. Es bedeutet aber, sich auf das eigene Ziel zu konzentrieren und alles dafür zu tun, um dieses Ziel auch zu erreichen. Nicht aufgeben. Nicht jammern. Nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern das Notwendige Schritt für Schritt umsetzen.

Vielleicht sollten wir in all unseren Betrieben und Unternehmen einen “Chief Happiness Officer” einstellen und eine Stabstelle für positives Denken einrichten. Ja, wahrscheinlich werden wir bis auf Weiteres Worst-Case-Szenarien berechnen und Krisenhandbücher schreiben, aber Globalisierung, Digitalisierung, Fachkräftemangel und all die anderen Herausforderungen unserer Zeit werden nicht verschwinden, wenn wir sie zu Tode denken. Wir müssen mit Optimismus ins Handeln kommen. Jeden Tag. Wir schaffen das!

Worauf warten, auf geht’s!

Dein Bernhard Kloucek

Verkaufsprofi & Faszinationsexperte für Handel und Gastronomie

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Ja, ich will raus aus der Krise!

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