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18.04.2017 | Die Verkaufsmaschine

Was strategisches Vorgehen mit Sprintern und Marathonläufern zu tun hat

„Dein faszinierender Verkauf und deine einzigartige Strategie beginnen mit einem Lächeln!“

Wenn Sie wissen, dass Sie ein starker Sprinter sind und gute Chancen haben, Ihre Mitläufer zu überholen, dann werden Sie bewusst in der 100-Meter-Distanz antreten. Denn hier können Sie Gold holen. Aber was, wenn Sie es nicht wissen? Möglicherweise stürzen Sie sich in einen Marathon. Vielleicht würden Sie es sogar bis ins Ziel schaffen, aber ein Sieg ist sicher nicht drin. Schade um die verschenkte Chance.

Wie im Sport, so ist auch im Business entscheidend, dass Sie herausfinden, in welcher Nische Sie goldrichtig sind. Das passende Konzept: Die SWOT-Analyse. SWOT: S steht für Strengths (Stärken), W für Weaknesses (Schwächen), O für Opportunities (Chancen) und T für Threats (Risiken).

In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • wie Sie in vier Schritten zum Ziel kommen
  • wie Sie Ihre SWOT-Analyse schlank halten
  • wann Sie eine SWOT-Analyse für Ihr Unternehmen durchführen sollten

Mit der SWOT-Analyse zum Unternehmenserfolg - Kloucek, Verkaufsprofi, Unternehmensberater

Stärken und Schwächen – Ihr Rüstzeug

Die ersten Fragen der Analyse betreffen Sie selbst. Was bringen Sie und Ihr Unternehmen mit? Welche Punkte können Sie auf der Haben-Seite verbuchen? Wo gibt es möglicherweise Schwachstellen?

1. Die Stärken:

Was können Sie besonders gut?
Worin sind Sie besser als andere?
Welche Stärken sehen andere in Ihnen?
Was ist Ihr schlagkräftigstes Verkaufsargument?

2. Die Schwächen:

Was können Sie nicht so gut?
Wo verbergen sich Ihre Schwächen?
Was sollten Sie als Unternehmer vermeiden?

Chancen und Risiken – der Markt

Wenn Sie jetzt ein gutes Gefühl für Ihre Stärken und Schwächen haben, ist das hilfreich – aber nur die halbe Miete. Spannend wird es, wenn Sie im dritten und vierten Schritt die Unternehmensgrenzen verlassen und die Marktsicht einnehmen.

3. Ihre Chancen am Markt:

Welche Chancen entdecken Sie?
Welche interessanten Trends sind abzusehen?
Was tut sich auf Ihrem Marktsegment – sei es im technologischen Bereich oder vielleicht in Punkto Mode und Lifestyle?
Zeichnet sich ein neuer Trend ab?
Welche Gesetzesänderungen betreffen Sie?
Welche lokalen Entwicklungen und Ereignisse spielen Ihnen in die Hände?

4. Die Risiken:

Welche Hindernisse können sich auftun und den Erfolg vereiteln?
Könnte die Konkurrenz Ihnen zuvor kommen?
Ändern sich konkrete Qualitätsstandards oder Kundenanforderungen?
Bedrohen technologische Veränderungen Ihre Position?
Haben Sie Schwachstellen, die eine ernsthafte Gefahr darstellen?

Nicht zu klein und nicht zu groß:
Wenn Sie mit Ihrer SWOT-Analyse starten, sollten Sie sich nicht in einen Elfenbeinturm zurückziehen. Ebenso wenig hilfreich ist es, daraus eine Großveranstaltung zu machen. Umgeben Sie sich am besten mit einigen wenigen Vertrauten – mit Menschen, die Ihr Unternehmen mindestens ebenso gut kennen wie Sie. Bewährt hat sich eine Gruppengröße von zwei bis sechs Personen.

An Zielen spiegeln

Bei Ihrer Situationsanalyse kommt es nicht darauf an, so viele Daten wie möglich zu erheben. Sie müssen nicht zwangsläufig jeden Prozess ganzheitlich durchleuchten. Im Gegenteil, sie halten Ihre Analyse wohltuend schmal, wenn Sie sich dabei strikt an Ihren Unternehmenszielen orientieren.

Nehmen Sie sich maximal drei bis vier Kernziele vor, die Ihnen besonders wichtig sind. Damit haben Sie einen guten Filter. Welche Stärken helfen Ihnen dabei, genau diese Ziele erreichen? Welche Schwächen könnten Sie bremsen? Wenn Sie derart fokussiert vorgehen, können Sie Nebensächlichkeiten außer Acht lassen.

Freunde fürs Leben

Dass eine solche Standortbestimmung wichtig für die Orientierung am Markt und damit erfolgsentscheidend ist, leuchtet unmittelbar ein. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? Bevor Sie als Unternehmer starten? Wenn Sie etwas Neues auf den Markt bringen? Oder wenn eine Krise droht?

Die Antwort ist einfach: Genauso wie die Personalplanung, die Umsatzsteuervorauszahlung oder der Jahresabschluss, so gehört auch die regelmäßige SWOT-Analyse zu Ihrer unternehmerischen Tätigkeit. Sie liefert Ihnen eine gute Orientierung, wo und wie Sie am besten im Markt antreten – und das nicht nur vor der Erstellung Ihres Businessplanes, sondern beispielsweise auch bei der Einführung eines neuen Produktes oder einer neuen Dienstleistung, vor der Expansion in neue Märkte oder einfach als regelmäßige Überprüfung Ihrer Marktposition.

Welche Meinung haben Sie zur SWOT-Analyse? Führen Sie diese regelmäßig durch oder setzen Sie auf andere Strategien? Teilen Sie Ihre Erfahrung mit meinen Lesern und mir. Ich freue mich von Ihnen zu hören.

Die gute Nachricht. Wenn Sie Ihr Verkaufs- und Faszinationspotenzial noch mehr steigern wollen, melden Sie sich bei mir. Ich verspreche ihnen, Sie erhalten nicht nur geballtes Wissen und praktische Tipps eines erfahrenen Unternehmers, sondern auch ein nachhaltiges Strategiecoaching für ihren persönlichen Erfolg. Ich gebe Ihnen gerne meine sofort umsetzbaren und positiven Erfolgsgeheimnisse mit auf den Weg. Spielen Sie Ihren Faszinationsjocker jetzt aus.

Ihr Bernhard Kloucek

Und im nächsten Blogbeitrag erfahren Sie, was die schlimmsten Fehler im Verkauf sind. Der nächste Beitrag der Verkaufsmaschine erscheint kommenden Dienstag.

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